Von den Berufsbildenden Schule I Uelzen wurde ein KA2 Small Scale Antrag zum Thema Hydrogen - a future topic in excellent vocational education
for sustainable development (VESD) bei der Nationalen Agentur NABiBB in Deutschland erfolgreich gestellt. Der Projektbeginn ist am 01.09.2025 und geplantes Projektende ist der 28.02.2027. In dem Projekt arbeiten 12 Projektpartner zusammen:
Tartu Rakenduslik Kolledž
Istituto D'Istruzione Superiore Giotto Ulivi
MALTA COLLEGE OF ARTS SCIENCE AND TECHNOLOGY
Association La Châtaigneraie
Studienseminar Hannover LBS
7 ERGASTIRIAKO KENTRO ATHINAS
Zespol Szkol Zawodowych w Wolsztynie
AGRUPAMENTO ESCOLAS RAFAEL BORDALO PINHEIRO
Berufsbildende Schulen Burgdorf der Region Hannover
Grundlage des Exzellenz-Netzwerkes ist der Wunsch, die unterschiedlichen Zentren der beruflichen Bildung zusammenzubringen und den regelmäßigen Dialog über exzellente BBNE zu etablieren. Durch den Dialog im Netzwerk stärken wir das Bewusstsein für die Europäische Union und die Europäische Identität. Die Zusammenarbeit im Projekt ist durch Respekt und Wertschätzung gekennzeichnet und fördert somit die demokratischen Werte. Neben dieser übergeordneten Motivation wird in diesem Projekt die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützt und eine Begeisterung für zukunftsorientiertes Lernen am Beispiel vom hochaktuellen Bildungssthema Wasserstoff geweckt. Alle Netzwerkpartner wissen um die Bedeutung von Wasserstoff für den Klimaschutz als erneuerbare Energie und für nachhaltige Mobilität von morgen. Es ist auch allen bekannt, dass die berufliche Bildung einem ständigen Veränderungsprozess unterliegt und sich den Marktbedingungen anpassen muss. Die Fachkräfte von morgen müssen so qualifiziert werden, dass sie innovativen Technologien offen gegenüberstehen; dies beinhaltet, dass der Unterricht zukunftsweisend gestalten werden muss. Die Wasserstofftechnologie könnte in vielen technischen Berufen einen großen Schritt hinsichtlich Energiewende leisten. Folglich beinhaltet eine erfolgreiche europäische Wasserstoffstrategie die Weiterentwicklung und die Qualifizierung von Fachpersonal. Für die Wasserstoffwirtschaft ist qualifiziertes Personal unabdingbar, damit der Transformationsprozess zur Nutzung der erneuerbaren Energien gelingt. Der Austausch über berufliche Bildung stärkt die Weiterentwicklung (best practice learning) und die Anpassung der beruflichen Bildungssysteme im Bereich nachhaltiger Energieträger europaweit. Wasserstoff, insbesondere der grüne Wasserstoff, gilt als Schlüsselelement für die Energiewende. Er soll fossile Energieträger wie Kohle und Gas ablösen. Kompetenzen im Umgang mit Wasserstoff werden thematisiert und didaktisch aufbereitet.
Durch die Erstellung/Vorstellung von verschiedenen Lernarrangements auf unterschiedlichen Niveaustufen und den Austausch darüber leistet das Netzwerk einen Beitrag dazu, dass das Thema Wasserstoff praxisnah im Unterricht umgesetzt wird und Einzug in die Curricula der verschiedenen Ebenen des EQF/EQR nimmt.
Gemeinsam mit LiA haben sich die Fachleitungen für Kosmetologie und Pflegewissenschaften der Studienseminare LbS in Niedersachsen den Studierenden an der Universität Osnabrück vorgestellt, die demnächst ihre Schulpraktika durchführen. Herzlichen Dank für die Einladung geht an Prof. Dr. Walkenhorst. Es herrschte ein reger Austausch und insbesondere die LiA wurden in Beschlag genommen und konnten Hürden abbauen.
Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie einen Eindruck vom Studienseminar erhalten und an Seminarveranstaltungen teilnehmen wollen.
So gestalten die Lehrkräfte in Ausbildung ihren Seminartag in der Kosmetologie. Fachpraxis und Fachtheorie arbeiten dabei Hand in Hand und profitieren voneinander. Unter fachkundiger Anleitung der Friseurmeisterin Paula erproben die angehenden Lehrkräfte mit vollem Elan die Grundhaarschnitte an Trainingsköpfen. Denn nur, wer die Komplexität des Handelns versteht, kann diese auch vermitteln.
Im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung wurden die Erasmus+ Europässe an die Teilnehmenden der Erasmus+ Mobilitäten des Studienseminars Hannover LbS übergeben. Mit dabei waren auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Studienseminar Hildesheim LbS, sodass die Übergabe zugleich als standortübergreifendes Treffen und als würdiger Ausklang des Mobilitätsjahres genutzt werden konnte.
Beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant Limmehr blickten die Teilnehmenden auf ihre Aufenthalte in Andalusien, Österreich und den Niederlanden zurück. In persönlichen Gesprächen wurden zentrale Erfahrungen, Impulse für die Ausbildung sowie Ideen für die weitere Zusammenarbeit ausgetauscht. Die feierliche Übergabe der Europässe würdigte das Engagement der Teilnehmenden und machte zugleich sichtbar, wie Erasmus+ die internationale Perspektive in der Lehrkräftebildung stärkt.
Im Rahmen des Erasmus+-Programms besuchte Anfang Dezember 2025 eine Delegation aus Caldas da Rainha (Portugal) das Studienseminar Hannover LbS und mehrere berufsbildende Schulen in der Region Hannover. Ziel des Austauschs war es, das niedersächsische System der Lehrkräfteausbildung und der dualen Berufsausbildung kennenzulernen sowie Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit innerhalb des Network BBS Europe zu entwickeln.
Am Dienstag besuchte die Delegation zunächst das Studienseminar Hannover LbS, wo die Struktur und Inhalte der Lehrkräfteausbildung für berufsbildende Schulen vorgestellt wurden. Im Anschluss folgte ein Besuch der BBS Walter Gropius Hildesheim, bei dem insbesondere die Vielfalt der Bildungsgänge und die schulische Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben im Mittelpunkt standen.
Am Mittwoch stand der Besuch der BBS Burgdorf im Zentrum. Dort präsentierten Lehrkräfte und Auszubildende Projekte aus den Bereichen Metall- und KFZ-Technik (Automotive) sowie internationale Aktivitäten im Rahmen von Erasmus+. Ein besonderes Highlight war anschließend die Betriebsbesichtigung bei Volkswagen Hannover, wo die portugiesischen Gäste Einblicke in moderne Werkstatt- und Ausbildungskonzepte erhielten. Auch hier wurde ein zukünftiger Austausch von Auszubildenden zwischen Betrieben der Region Hannover und Partnerinstitutionen in Portugal angeregt.
Am Donnerstag besuchte die Delegation die BBS Multimedia Hannover, wo innovative Bildungsangebote im Bereich Mediengestaltung und Digitalisierung vorgestellt wurden. Die Gespräche mit Lehrkräften und Schulleitung zeigten viele Anknüpfungspunkte für künftige gemeinsame Projekte im digitalen und gestalterischen Bereich.
Die Delegation aus Portugal zeigte sich beeindruckt von der Offenheit und Professionalität der besuchten Einrichtungen. Besonders hervorgehoben wurde die herzliche Gastfreundschaft und das große Engagement aller beteiligten Schulen und Betriebe.
Der Besuch trug wesentlich zur Stärkung des europäischen Netzwerks BBS Europe bei und eröffnete neue Perspektiven für gemeinsame Erasmus+-Projekte, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, nachhaltige Ausbildung und Lehrkräftefortbildung.