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Ausbildungsbeginn der Gruppen 10.25 und A1025 im VD und im Quereinstieg

Im Mai 2024 begannen die neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie die Quereinsteiger ihre spannende Ausbildungsreise am Studienseminar Hannover LbS mit den Einführungstagen. Diese ersten Tage dienen als Sprungbrett in eine Ausbildungsphase, die flexible und effektive Lernumgebung schaffen soll.

Wir wünschen allen Beteiligten nicht nur viel Erfolg, sondern auch große Freude am Vorbereitungsdienst und während der gesamten Qualifizierungsphase. Möge diese Zeit der beruflichen Entwicklung reich an Lernerfahrungen, persönlichem Wachstum und beruflicher Erfüllung sein. Herzlichen Glückwunsch zum Beginn dieses aufregenden neuen Kapitels!

Verabschiedung Gruppe 04.24 und A04.24

Herzliche Glückwünsche an die Gruppe 0424 zum erfolgreichen Abschluss des Staatsexamens sowie an die Gruppe A0424 zur beeindruckenden Qualifizierung! Wir sind stolz auf die erbrachten Leistungen.

Für die zukünftigen Wege wünschen wir nicht nur Erfolg, sondern auch die Fähigkeit, mit Geduld und Mut die Herausforderungen des Schullebens zu meistern.

 

Am 25. April haben die LiVs der Gruppe PS 0424 ihren erfolgreichen Abschluss gebührend gewürdigt. Dazu eingeladen waren neben den Angehörigen auch die Seminarleitung, die Fachleitungen sowie die Mitarbeiterinnen der Verwaltung. Nach der offiziellen Urkundenübergabe und Verabschiedung der LiVs, wurde bis in den späten Abend hinein der gemeinsame Erfolg im Kanuclub Limmer gefeiert.

 

 

Erasmus+ Sprachkurs Malta 2024

„ Don`t call me „teacher“! - Sprachkurs auf Malta mit Erasmus +

 

Erasmus + am Studienseminar LbS in Hannover bedeutet regulär die Teilnahme an internationalen Konferenzen oder gemeinsame Mobilitäten mit einer Gruppe von Auszubildenden an eine berufsbildende Schule innerhalb der EU.

Beides hatte ich schon kennengelernt, aber dass es seit Kurzem auch anders geht, durfte ich in den Osterferien ausprobieren: Sowohl bei internationalen Konferenzen als auch bei Mobilitäten mit Auszubildenden ist die oft einzige gemeinsame Sprache Englisch. Wer jedoch über keine Lehrbefähigung in Englisch verfügt und sich einzig auf sein rudimentäres Schulenglisch stützt wie ich, stellt schnell fest, dass das im beruflichen Kontext nicht ausreicht. Sprachkurse vor Ort, im Internet oder das Lesen von englischsprachigen Texten polieren zwar die eingerosteten Sprachkenntnisse ein wenig auf, aber es reicht immer noch nicht, fremde Kulturen oder die Feinheiten von Bildungssystemen in Estland, Italien, Portugal oder anderen Ländern zu erfassen.

Also habe ich die Möglichkeit genutzt und einen einwöchigen Sprachkurs auf Malta absolviert.

Malta als Land kannte ich schon ein wenig, da dort meine Begeisterung für Erasmus + vor zwei Jahren begonnen hatte. Die grundlegenden Spielregeln für Mobilitäten und die erforderlichen Vereinbarungen kannte ich auch weitestgehend, so dass die Organisation der Reise kein großes Problem darstellte. Die Vorbereitung durch die von mir gewählte Sprachschule war hervorragend: Sprachtest, Beratung zum Umfang des Kurses, Angebot, bei der Suche der Unterkunft behilflich zu sein oder auch Tipps für günstige Transportmittel, aber auch Verhaltensregeln und Struktur des Kurses. In zwei Videokonferenzen und durch digitale Tools stellte die Entfernung kein Problem dar.

Vor Ort angekommen empfing mich erst einmal eine Insel mit großem Trubel, denn meine Ankunft fiel auf den St.Patricks-Day. Hintergrund dieses Feiertages habe ich nicht erfahren können, aber das interessierte die Scharen junger Menschen wahrscheinlich auch nicht, die ich schon bei meiner Fahrt zum Hotel sah.

Am Montag ging es startete es gleich mit einem „Meet and Greet“ aller Neuankömmlinge. Dass ich mit einer Woche Sprachkurs eine Ausnahme darstellte, habe ich später immer wieder bestätigt bekommen. Drei Monate und mehr sind keine Seltenheit für die zahlreichen Lernenden aus Südamerika oder Asien.

Im Unterricht konnte ich schnell feststellen, dass jede Herkunftssprache so ihre eigenen Tücken mit der englischen Sprache hat. Im Kurs „Pronounciation“ wurde darauf individuell eingegangen. Daneben standen Textverständnis, Sprechübungen und natürlich Grammatik auf dem Lehrplan. Hausaufgaben gab es natürlich auch, aber es blieb immer noch genügend Zeit, um die Insel weiter zu erkunden, eine Fährfahrt nach Valetta zu unternehmen oder an einer Führung durch „3 cities by night“ teilzunehmen.

Und natürlich musste ich unbedingt Eleni treffen. Sie hatte die Konferenz zwei Jahre zuvor maßgeblich mitorganisiert und da sie bereits seit 6 Jahren auf Malta lebt und arbeitet, konnte sie mir viele Fragen über Land und Leute beantworten. Beispielsweise gibt es große Unterschiede zwischen Nord- und Südmalta in der Verbreitung von Maltesisch oder Englisch in den Familien. Auch die Bedeutung des zunehmenden Tourismus für die auf Malta lebenden Menschen oder die Verteilung zwischen einheimischer Bevölkerung und zeitweiligen Bewohnern von Malta konnte sie mir näherbringen.

Gefragt nach meinem persönlichen Fazit nach dieser lehrreichen Woche, gab es für mich nur eine Antwort: zu kurz und sofort wieder.

Mehrfach wurde ich darauf angesprochen, was man denn in einer Woche Sprachkurs lernen könnte. In der Tat ist es kaum möglich, das eigene sprachliche Niveau in so kurzer Zeit erkennbar anzuheben. Aber für mich persönlich ist allein die Erfahrung, dass ich mich mit Menschen austauschen kann, mit denen ich genau eine gemeinsame Sprache habe, nämlich Englisch, immer wieder faszinierend und sehr erkenntnisreich. In der Rückbetrachtung der Mobilitäten haben wir festgestellt, dass Europa durch persönliche Kontakte ein wenig mehr zusammenrückt. Aufgrund meiner Erfahrung dieses Sprachkurses, in dem ich gemeinsam mit Mitstudierenden aus drei Kontinenten gelernt habe, ist für mich nicht allein Europa, sondern die Welt ein klein wenig näher zusammengerückt. Ach ja: In Kolumbien ist es übrigens üblich, als Lehrkraft mit „teacher“ angesprochen zu werden.

Wir freuen uns über zwei neue Kollegen: Herzlich Willkommen!

Mein Name ist Julian Heuer und ich bin neuer Fachleiter am Studienseminar Hannover für die berufliche Fachrichtung Wirtschaft sowie das Unterrichtsfach Informatik. Nach meinem Abitur in Hameln und meinem Studium zum Wirtschaftsinformatiker war ich einige Zeit als Unternehmensberater tätig, bevor ich nach meinem Studium der Wirtschaftspädagogik in Göttingen mein Referendariat in Hannover absolviert habe. Seitdem bin ich an der Friedrich-List-Schule in Hildesheim als Lehrer für Wirtschaft und Informatik tätig und dort für die IT und die Digitalisierung verantwortlich. In diesem Zusammenhang interessiere ich mich auch sehr für den Einsatz von KI im Unterricht. Darüber hinaus war ich in den letzten beiden Jahren an das Niedersächsische Kultusministerium abgeordnet und habe dort im Referat für Digitalisierung BBS mitgewirkt. In meiner Freizeit spiele ich Klarinette und bin gerne draußen - beim joggen um den Maschsee, auf längeren Radtouren um Hannover oder über die Alpen oder auch gerne in der Luft beim Gleitschirmfliegen.

Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit!

 

Ich heiße Thomas Brünig und bin seit April als neuer Fachseminarleiter für das Fach Chemie mit an Bord. Nach dem Abitur, Wehrdienst, Berufsausbildung zum Bankkaufmann, Studium für das Lehramt an BBS in Oldenburg und dem Referendariat in Hannover unterrichte ich seit langen Jahren in meiner beruflichen Fachrichtung Wirtschaft in kaufmännischen Berufen und dem Unterrichtsfach Chemie an der Friedrich-List-Schule in Hildesheim. Außerhalb des Unterrichts hebe ich gerne ab, um die Welt kennenzulernen. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit im Bereich Fachberatung für die Fächer und Berufsfelder Chemie und Biologie für die damalige Landesschulbehörde Hannover freue ich mich auf die neue Herausforderung und spannende Aufgabe rund um die Fachseminarleitung Chemie.