Im Rahmen eines Erasmus+-Besuchs durfte das Studienseminar Hannover für das Lehramt an berufsbildenden Schulen gemeinsam mit berufsbildenden Schulen in Hannover und der Region eine Delegation aus Portugal begrüßen. Die Gäste von CENFORES sowie der Agrupamento de Escolas General Humberto Delgado erhielten während ihres Aufenthalts einen sehr guten Einblick in das deutsche berufsbildende Schulwesen und in die Ausbildung von Lehrkräften. Das Programm führte die Delegation an verschiedene Lernorte, darunter mehrere berufsbildende Schulen und das Studienseminar Hannover LbS.
Im Mittelpunkt standen Hospitationen, fachliche Gespräche und der direkte Austausch über Unterricht, Schulorganisation und Lehrerbildung. Dabei wurde deutlich, wie wichtig internationale Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die Weiterentwicklung beruflicher Bildung sind.
Besonders erfreulich: Bereits während des Besuchs konnte mit dem Studienseminar Hannover LbS ein Job-Shadowing für Lehrkräfte in Ausbildung vereinbart werden. Damit wird die Zusammenarbeit konkret fortgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt für den europäischen Austausch in der Lehrerbildung gegangen.
Ein herzlicher Dank gilt Reiner Behrend für die Organisation und Begleitung dieses gelungenen Besuchs.
Früh am Morgen, gegen 6:30 Uhr, startete unser gemeinsamer Ausflug zur Beauty- und Top Hair Messe nach Düsseldorf. Nach und nach wurden alle Teilnehmenden eingesammelt, bis wir schließlich gemeinsam die weite Reise im Bulli angetreten sind. Schon während der Fahrt sorgten viele tolle Gespräche und gute Stimmung für einen gelungenen Start in den Tag.
Auf der Messe angekommen, tauchten wir zunächst in die Welt der Beauty-Branche ein. Neben zahlreichen spannenden Ständen und neuen Marken gab es für uns viel zu entdecken und auszuprobieren. Besonders beliebt waren die Gewinnspiele, bei denen wir zahlreiche Produkte und Proben ergattern konnten. Einige nutzten zudem die Gelegenheit, sich direkt vor Ort stylen oder behandeln zu lassen.
Bereits im Vorfeld hatten wir uns gegenseitig Arbeitsaufträge erstellt, die sich besonders für zukünftige Messebesuche mit Schülerinnen und Schülern eignen könnten. Diese setzten wir vor Ort um: In Form von Fotochallenges hielten wir beispielsweise nachhaltige Marken oder neue Produkte fest.
Im Anschluss besuchten wir direkt gegenüber die Top Hair Messe, die ebenso viele Highlights bereithielt. Auch hier konnten wir neue Produkte kennenlernen, uns inspirieren lassen und an verschiedenen Aktionen teilnehmen – vom Styling bis hin zu kreativen Gewinnspielen.
Nach vielen Eindrücken, neuen Inspirationen und jeder Menge Spaß machten wir uns am frühen Abend auf den Heimweg. Der Ausflug war nicht nur fachlich bereichernd, sondern hat uns auch als Gruppe enger zusammengebracht.
Die beiden Metalltechnik-Seminare und das Fahrzeugtechnikseminar besuchten am 12. März 2026 die „Ardagh glass packaging“ – Produktionsstätte in Obernkirchen im Kreis Schaumburg. Die Lehrkraft in Ausbildung Sven Wichmann von der BBS Rinteln hatte den Kontakt hergestellt. Die Gruppe war beeindruckt, mit welcher Geschwindigkeit die glühenden Glasrohlinge durch die Luft flogen – fast wie Sternschnuppen. Sekunden später sind sie die noch lange glühenden Flaschen eines bekannten Kräuterlikör-Herstellers. Aber wie entsteht der Hohlraum der Flaschen? Indem Druckluft ins Innere geblasen wird (fast wie bei den Glasbläsern). Zusätzlich wird zwischen der Glasaußenseite und der Form ein Vakuum gezogen. Die dafür nötigen Bohrungen sind in der unten gezeigten Form zu erkennen.
Ardagh ist ein weltweit agierender Konzern aus Irland, der viele Betriebe der traditionsreichen Glasindustrie in der Region Nienburg / Schaumburg mit der Deutschland-Zentrale in Nienburg übernommen hat.
Die Mitarbeiter:innen sind stolz darauf, dass die Firma vor zwei Jahren als erste in die C02-reduzierte Glasproduktion eingestiegen ist. Das heißt, die Glas-„Wanne“ wird zu mehr als 60 Prozent mit regenerativ erzeugtem Strom betrieben. Auf Gas kann man bei der hochsensiblen Glasschmelzebereitung noch nicht ganz verzichten, aber man arbeitet daran. Wie jüngst in der Presse zu lesen war, wirbt der Kräuterlikör-Weltmarktführer aus Wolfenbüttel mit der CO2 – reduzierten Produktion ihrer Flaschen in Oberkirchen.
Vom 6. bis 15. März 2026 fand das Skiseminar des Studienseminars Hannover im italienischen Passo Tonale statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Fachrichtungen nahmen an der Fortbildung teil, die sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch fortgeschrittene Skifahrende und angehende Skiausbilderinnen und -ausbilder umfasste. Die Bedingungen im Skigebiet Pontedilegno–Tonale waren ausgezeichnet: Es lagen rund 60 cm Schnee im Tal und 200 cm am Berg, bei kompakter Schneequalität und geöffneten 30 von 30 Liften. Während der Seminarwoche herrschte überwiegend sonniges, stabiles Wetter, sodass ideale Trainingsbedingungen gegeben waren.
In Kleingruppen arbeiteten die Teilnehmenden intensiv an ihrer Fahrtechnik, methodischen Kompetenzen und am sicheren Verhalten auf der Piste. Die Anfänger machten rasch Fortschritte, während die Fortgeschrittenen ihr Fahrkönnen in wechselndem Gelände verfeinerten. Die angehenden Skiausbilderinnen und -ausbilder vertieften zusätzlich ihr Wissen in Didaktik, Technikschulung und Gruppenbetreuung. Untergebracht war die Gruppe in einer gemütlichen Herberge in Passo Tonale, die sich durch gute Verpflegung und freundliches Personal auszeichnete. Nach ereignisreichen Tagen auf der Piste bot sie Gelegenheit zum Austausch und zur Reflexion des Erlernten. Insgesamt war das Skiseminar eine rundum gelungene Fortbildung, die sportlich, fachlich und gemeinschaftlich in bester Erinnerung bleiben wird.
🚀 Das Informatik-Studienseminar zu Besuch im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn, dem größten Computermuseum der Welt!
Auf zwei Etagen lässt sich hier die spannende Entwicklung von der Schrift bis zu Quantencomputern entdecken. Tausende historische Exponate, interaktive Stationen, Roboter und Spielekonsolen ermöglichen ein erlebbares Verständnis komplexer informatischer Konzepte. Von Hardware-Fertigung über Kommunikation bis hin zur experimentellen Entschlüsselung der Enigma gab es jede Menge zu entdecken 🔐💻
Leider fand während unseres Besuchs keine Sonderausstellung statt, der DeLorean DMC-12 am Haupteingang macht jedoch neugierig auf die kommende Ausstellung zum Thema Zeit. ⏱️
Für den Unterricht liefert das Museum zahlreiche Anknüpfungspunkte auch über den Informatikunterricht hinaus. Eine inspirierende Exkursion mit vielen Impulsen für die Praxis! 🌟